Radtour der Gemeinde Magdeburg-Süd

Die erste gemeinsame Radtour der Gemeinde Magdeburg-Süd führte bei strahlendem Sonnenschein an der Elbe entlang in die Nähe des Klinikums "Vogelsang". Sie war für alle Teilnehmer ein schönes Gemeinschaftserleben.

Wer Lust hatte, per Drahtesel durch die Landschaft südöstlich von Magdeburg zu radeln und dies nicht allein tun wollte, hatte am Samstag, 13. Juni 2009 hierzu Gelegenheit.

38 Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Magdeburg-Süd und 1 Hündchen namens Daisy trafen sich am Vormittag um 10.30 Uhr am Wasserfall in Cracau. Nach einem Gruppenfoto ließen wir unsere Stadt mit ihren Autos und geschäftlichem Treiben hinter uns.Wir fuhren zunächst auf dem Elberadweg in Richtung Schönebeck. Es ging vorbei an Gewässern der alten Elbe, die mit unzähligen Seerosen bewachsen sind. Es war schön anzusehen, wie ihre gelben Blütenknospen in der Sonne leuchteten. Sogar ein Graureiher stand grazil und wie erstarrt am Schilfrand im Wasser.

Dann verließen wir den Elbdeich und fuhren durch das Naturschutzgebiet Kreuzhorst mit seinem typischen Auenwald entlang der Elbe. Nur an wenigen Stellen drang ein Sonnenstrahl durch die Bäume hindurch auf den feuchten Waldboden.

In Randau erreichten wir unser erstes Ziel: die Steinzeitanlage mit rekonstruierten Häusern aus der Zeit vor ca. 4.500 Jahren. Im einfachen mit Ried gedeckten Steinzeithaus war es ziemlich dämmrig und staubig. Drinnen gab es eine offene Feuerstelle, rekonstruierte Gefäße, Werkzeuge und Waffen, die man betrachten und sogar anfassen oder ausprobieren durfte. So konnten wir uns ein Bild machen über das Leben der frühzeitlichen Vorfahren. So mancher war sicher froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.

Weiter ging es nach Elbenau, wo eine Eisdiele zu einem Eis mit oder ohne Waffel einlud. Von da aus radelten wir durch einen sandigen Kiefernwald zur "Ehle-Ranch", unweit des Klinikums "Vogelsang". In der Ranch gab es ein kleines Süppchen und wer noch Hunger hatte, bestellte kurzerhand noch Würstchen mit Brot. Und wer Lust hatte, konnte sich die Tiere des Bauernhofes ansehen.

Von hier aus fuhren wir wieder zurück nach Magdeburg. Zwischendurch legten wir noch eine kleine Verschnaufpause an der Klusbrücke ein, weil das letzte Stück mit permanentem Gegenwind verbunden war. Bis hierhin hatten wir den Wind meistens im Rücken. Gerechtigkeit der Natur!

Zum Abschluss unserer Fahrradtour öffneten die Organisatoren der Fahrt ihre Grundstückspforte und luden alle zu Kaffee, Kuchen und kalten Getränken ein. Fleißige Geschwister hatten am Vortag leckeren Kuchen gebacken, der allen prima schmeckte.

Wenn die Radtour (ca. 35 km) auch mehr oder weniger anstrengend war, so ist es doch einfach schön gewesen! Während der Fahrt oder bei kleinen Pausen ergab sich öfter mal die Gelegenheit mit dem einen oder anderen zu unterhalten, den man sonst nur vom Namen oder Sehen her kannte.

Am Ende waren wir froh und dankbar, dass unterwegs keine Panne passiert ist.Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Radtour im Vorfeld geplant, organisiert und unterstützt haben.

Text: M.U.
Bilder: D.W.

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